CO2-Entnahme (CDR): Optionen, Politik und Ethik
Umgesetzt für German Federal Ministry of Education and Research (BMBF).
Das Forschungsprojekt sah prinzipienbasierte, von Stakeholdern geleitete und transparente Forschung zu möglichen politischen Instrumenten und Gerechtigkeitsimplikationen der CO2-Entnahme (CDR) vor. Die Arbeit zielte darauf ab, die Debatte über CDR im (sub)nationalen und internationalen Politikraum zu strukturieren und zu informieren, indem ein Satz von Leitprinzipien für CDR-Politik, ein Satz von Bewertungskriterien, ein Satz möglicher CDR-Politikinstrumente auf mehreren Ebenen, ein Satz von Gerechtigkeitsansätzen zur Beurteilung internationaler Verantwortung sowie eine transparente Bewertung ausgewählter CDR-Politikoptionen und -ansätze bereitgestellt wurden. Stakeholder-Beteiligung bildete das Fundament des gesamten Projekts. Die konzeptionellen Überlegungen wurden auf drei CDR-Fälle angewendet, die von rein technologischen (Direct Air Carbon Capture and Storage – DACCS) bis hin zu ökosystembasierten Ansätzen (Agroforstwirtschaft, Wiederaufforstung) und Bioenergie (BECCS) als Mittelweg reichen.
- Projektleitung Matthias Honegger
- Expertise Malte Winkler
- Expertise Matthias Poralla
- Expertise Cathrin Arenz
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