Bewertung der Emissionsrechte für grüne PtX-Produkte
Die Einfuhr und der inländische Einsatz von grünem Wasserstoff und Power-to-X-Produkten (PtX) in Deutschland und der Europäischen Union (EU) stoßen auf ein komplexes und im Wandel befindliches regulatorisches Umfeld. Auf EU-Ebene sind die relevantesten Politikinstrumente das EU-Emissionshandelssystem (EU ETS), die Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED) und der neu eingeführte CO2-Grenzausgleichsmechanismus (CBAM). Sowohl das EU ETS als auch der CBAM richten sich direkt an die Industrie. Die RED zielt primär auf EU-Mitgliedstaaten ab, definiert jedoch grundlegende Anforderungen an den „grünen" Charakter von PtX, die auch auf Industrieakteure übertragen werden können. Im deutschen Kontext schafft das nationale ETS (nETS) einen Regulierungsrahmen für den PtX-Einsatz im Verkehrssektor sowie im Wärme-/Gebäudebereich und für kleinere Unternehmen, die nicht unter das EU ETS fallen. Diese Studie analysiert die Auswirkungen dieses komplexen Regelwerks auf die Wettbewerbsfähigkeit von grünem Wasserstoff/PtX; dabei wird zwischen Wasserstoffnutzung und -produktion sowohl für importierten als auch für inländisch erzeugten Wasserstoff so weit wie möglich unterschieden. Sie beleuchtet zudem bevorstehende Änderungen des Politikrahmens und diskutiert deren Auswirkungen.
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Finanzierung von PtX-Projekten in Nicht-OECD-Ländern
Die Strukturen des entstehenden internationalen Wasserstoffhandels und ihre geopolitischen Implikationen
