Internationale Klimafinanzierung aus globaler Perspektive
Das Pariser Abkommen bekräftigte das Engagement, Entwicklungsländern bis 2020 jährlich 100 Milliarden US-Dollar an internationaler Klimafinanzierung bereitzustellen. Dieses Working Paper beleuchtet die Geschichte und die Herausforderungen der internationalen Klimafinanzierung. Die Komplexität unterschiedlicher Definitionen und Buchführungspraktiken hat zu Streitigkeiten über Klimafinanzierungszahlen sowie zu Schwierigkeiten entwickelter Länder geführt, das jährliche Ziel von 100 Milliarden US-Dollar zu erreichen. Da der Bedarf an Finanzmitteln zur Bewältigung von Verlusten und Schäden (V&S) in den UN-Klimaverhandlungen zunehmend an Bedeutung gewinnt, untersucht das Papier, wie ähnliche Herausforderungen den Fortschritt bei der V&S-Agenda behindern könnten. Die Förderung von Vertrauen zwischen Geber- und Empfängerländern im Kontext von Finanzzusagen im Rahmen des Pariser Abkommens ist daher entscheidend, um diese Herausforderungen zu überwinden. Veröffentlicht vor COP28, identifiziert das Papier, wie zentrale Verhandlungsprozesse, wie das Neue Kollektive Quantifizierte Ziel zur Klimafinanzierung (NCQG), das Potenzial haben, den Status quo zu verändern.
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