Internationale Klimafinanzierung: Bedarf an Reformen zur Steigerung von Effizienz und Wirksamkeit
Die öffentliche Anhörung im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung des Deutschen Bundestages am 12. Oktober hat die Instrumente der Klimarisikoversicherung (Global Climate Risk Shield, vorgeschlagen von der deutschen Regierung) und den von Entwicklungsländern in den UNFCCC-Verhandlungen vorgeschlagenen Fonds für Verluste und Schäden erörtert. Um die umfassenden Ausführungen der Sachverständigen zu diesen beiden Politikinstrumenten nicht zu wiederholen, konzentriere ich mich hier auf die Steigerung der Gesamteffizienz internationaler öffentlicher Klimafinanzierung im Kontext globaler Krisen. Entwicklungsländer erwarten eine deutliche Erhöhung der öffentlichen internationalen Klimafinanzierung nach dem Scheitern der Industrieländer, das Ziel der Mobilisierung von 100 Milliarden Dollar bis 2020 zu erreichen (nur etwa 80 Milliarden Dollar wurden mobilisiert, und auch diese Zahl ist aufgrund stark unterschiedlicher Berichterstattungsansätze zwischen den Ländern umstritten, wobei die Robustheit der Informationen begrenzt ist). Die auf der COP26 in Glasgow diskutierten Forderungen nach jährlicher Finanzierung im Rahmen des neuen kollektiven quantifizierten Ziels für die internationale Klimafinanzierung nach 2025 liegen zwischen 1 und 1,3 Billionen Dollar.
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