Internationale Koordination und Politikinstrumente zur Förderung einer Wasserstoffwirtschaft: Fokus auf die Stahlindustrie
Dieses Policy-Brief untersucht die Bedeutung internationaler Zusammenarbeit für die Entwicklung einer globalen Wasserstoffwirtschaft mit Schwerpunkt auf der Stahlindustrie. Grüner Wasserstoff gewinnt erheblich an Dynamik und wird zu einem Schlüsselelement von Dekarbonisierungsstrategien, das kohlenstoffarme Energiespeicherung und -transport ermöglicht. Hemmnisse für die Produktion von wettbewerbsfähigem Wasserstoff bestehen jedoch nach wie vor. Um diese zu überwinden, sollten Politikmaßnahmen zur Förderung von Grüner-Wasserstoff-Anwendungen auf internationaler Ebene durch eine dedizierte Institution koordiniert werden, die von der Gruppe der Zwanzig (G20) getragen wird. Diese Initiative wird Optionen zur Senkung der Produktionskosten sowie zu gemeinsamen grenzüberschreitenden Investitionen, Handelsregeln und Technologietransfer untersuchen. "Leuchtturm"-Pilotaktivitäten können durch die internationalen Marktmechanismen unter dem Pariser Abkommen umgesetzt werden. Dieses Policy-Brief bewertet Pfade und schlägt fördernde Politikmechanismen zur Dekarbonisierung der Stahlindustrie durch den Einsatz von grünem Wasserstoff und seine Skalierung vor.
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