Überwindung der Kohlenstoffabhängigkeit: Überdenken von Exportfinanzierung und Investitionsrecht in Afrikas Energielandschaft
Der Bericht liefert eine eingehende Analyse, wie Exportkreditagenturen (ECAs) und Investor-Staat-Streitbeilegungsmechanismen (ISDS) Afrikas Energiezukunft prägen. Anhand empirischer Daten zeigt der Bericht, dass der Großteil der Exportfinanzierung nach wie vor in Projekte mit fossilen Brennstoffen fließt, was das Risiko einer Kohlenstoffabhängigkeit schafft, die die Klimaziele des Kontinents untergraben könnte. Er beleuchtet auch, wie rechtliche Schutzmaßnahmen nach Investitionsverträgen es für Regierungen schwieriger machen können, von fossilen Brennstoffen wegzugehen, ohne mit kostspieligen Streitigkeiten konfrontiert zu werden. Darüber hinaus untersucht der Bericht die Hindernisse, die ECAs daran hindern, die Unterstützung für erneuerbare Energien zu skalieren, und stützt sich dabei auf Interviews mit ECA-Expertinnen und -Experten, um zu verstehen, wie Risikowahrnehmungen und aktuelle Praktiken saubere Energieinvestitionen begrenzen. Durch die Kombination von Finanzdaten, Rechtsanalysen und Expertenerkenntnissen bietet der Bericht praktische Empfehlungen zur Ausrichtung von Exportfinanzierung und Investitionsrecht an Afrikas kohlenstoffarmer Energiewende und nachhaltigen Entwicklungsprioritäten.
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