Förderung von CO2-neutralem Wasserstoff durch UNFCCC- und nationale Politiken
Wasserstoff kann eine wichtige Rolle bei einem weitreichenden Übergang zu Gesellschaften spielen, die geringe Mengen an Treibhausgasen emittieren. "Grüner" Wasserstoff aus erneuerbaren Energien und "blauer" Wasserstoff aus fossilen Brennstoffen mit CO2-Abscheidung und -Speicherung weisen jedoch im Vergleich zu "braunem" Wasserstoff noch erhebliche Kostenlücken auf. Wir schlagen eine dedizierte Institution vor, die der Gruppe der Zwanzig (G20) ermöglicht, nationale Politikantworten zur Förderung von grünen und blauen Wasserstoffanwendungen zu koordinieren, einschließlich der Unterstützung von "Leuchtturm"-Aktivitäten durch beispielsweise bilaterale Zusammenarbeit unter Artikel 6.2 des Pariser Abkommens. Dies würde den Aufbau des globalen Wasserstoffmarktes beschleunigen. Die G20-Länder sollten Politikinstrumente bewerten und einführen, die einen schnellen Übergang zu grünen Wasserstoffwirtschaften unterstützen. Darüber hinaus schlagen wir ein G20-Programm zur Entwicklung von Referenzwert- und Überwachungsmethodologien für die Generierung von Emissionsgutschriften unter den Marktmechanismen des Pariser Abkommens vor.
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