Die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit für die Anpassung an den Klimawandel und den Aufbau von Resilienz
Das Al-Attiyah-Papier vom Oktober 2023 erörtert die Relevanz regionaler Zusammenarbeit für die Bewältigung der Auswirkungen des Klimawandels in der Region Naher Osten und Nordafrika (MENA). Das Papier stellt die verschiedenen Klimagefahren (z. B. Dürren, steigende Meeresspiegel und extreme Wetterereignisse) und die entsprechenden Auswirkungen auf die Region vor. Es hebt hervor, dass die regionalen kooperativen Bemühungen trotz der wachsenden Herausforderungen begrenzt bleiben, insbesondere bei der Bewältigung schleichender Ereignisse wie der Austrocknung. Anhand verschiedener Fallstudien erfolgreicher regionaler Kooperationen (Islamische Entwicklungsbank, West African Climate Alliance on Carbon Markets and Climate Finance sowie das Sahara-und-Sahel-Observatorium) beschreibt das Papier, wie regionale Zusammenarbeit die Arbeit zur Anpassung an den Klimawandel und zur Stärkung der Resilienz durch Mobilisierung von Finanzmitteln, Wissens- und Technologieaustausch, Harmonisierung von Politiken/Strategien und eine stärkere Einflussnahme der Region in internationalen Diskussionen stärken kann. Es plädiert für die Bedeutung regionaler Zusammenarbeit zur Nutzung kollektiver Stärken, Kenntnisse und Werte verschiedener Akteure, die besonders relevant für die Bewältigung schleichender Ereignisse wie der Austrocknung sind.
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